Der Blog für alle, die sich im Job endlich wieder lebendig und erfüllt wollen.
Es gibt einen Satz, den ich in meinen Coachings immer wieder höre:
👉 „Es ist gerade einfach alles zu viel – aber ich kann nichts daran ändern...“
Burnout-Gefährdete haben oft das Gefühl, dass sie feststecken. Die klassischen Ratschläge wie „Du musst dich besser abgrenzen!“ oder „Lern mal Nein zu sagen!“ sind gut gemeint – aber bringen nichts, wenn das innere Muster bleibt.
Denn eigentlich wissen Betroffene das längst selbst.
Besonders gefährlich wird es, wenn sich People-Pleasing und hoher Stress miteinander koppeln. Dann merkt die Außenwelt oft gar nichts davon, dass du längst an deiner Belastungsgrenze bist.
People-Pleaser haben nämlich eins perfekt gelernt:
✔ Gute Miene aufsetzen.
✔ Nach außen „alles im Griff“ haben.
✔ Keinem zur Last fallen.
Selbst wenn sich innerlich schon lange alles nach Alarmstufe Rot anfühlt, wird weiter gelächelt, weiter funktioniert – bis es irgendwann nicht mehr geht.
Viele Betroffene sind schockiert, wenn sie irgendwann merken:
👉 „Claudia, ich wusste gar nicht, dass ich in einer Depression stecke!“
Warum? Weil sie ihre eigene Gefühlswelt systematisch verdrängen. Niemand soll es merken. Und sie selbst wollen sich auch nicht so fühlen.
Häufig zeigt sich das so:
Smiling Depression: Nach außen weiterhin freundlich, hilfsbereit, leistungsfähig – aber innerlich ausgebrannt.
Rückzug: Statt Lächeln kommt irgendwann der komplette Shutdown – die Person zieht sich mehr und mehr zurück.
Vermeidung: Ablenkung durch Netflix, Social Media oder ständige Beschäftigung, um ja nicht ins eigene Gefühl zu kommen.
Das Problem? Ablenkung funktioniert nicht gegen eine Depression.
Und das ist der schwerste Schritt. Nicht die To-Do-Liste reduzieren. Nicht Yoga. Nicht mehr „Me-Time“.
❌ Sondern aufhören, die eigene Überforderung wegzudrücken.
Denn solange du nicht anerkennst, dass du in einem schädlichen Muster steckst, kann sich nichts verändern.
Und das bedeutet auch: Du musst es nicht alleine schaffen.
Burnout und chronischer Stress sind keine Dinge, die du „einfach mal so“ in den Griff bekommst. Es braucht gute Begleitung, um wirklich etwas zu verändern.
Du hast zwei Optionen:
💡 Ein Therapeut hilft dir, wenn du bereits an einer Depression oder einem Burnout leidest.
💡 Ein Coach unterstützt dich dabei, dein People-Pleasing aufzulösen, deine Grenzen zu setzen und dein Mindset neu auszurichten.
Je nachdem, wo du gerade stehst, ist beides wertvoll – und beides ist okay.
Hier ein paar erste Schritte, die dir helfen können:
✔ Eigene Gefühle zulassen.
Viele haben verlernt, ihre Emotionen wahrzunehmen – fang an, sie bewusst zu spüren.
✔ Zugang zu den eigenen Bedürfnissen herstellen.
Was brauchst DU wirklich? Nicht dein Chef, nicht deine Familie – sondern du?
✔ Gesunde Kommunikationskultur entwickeln.
Lerne, deine Bedürfnisse auszusprechen, ohne dich dabei schlecht zu fühlen.
✔ Dich mit deinen unbewussten Prägungen befassen.
Welche Gedankenmuster halten dich in diesem Kreislauf?
Das Wichtigste dabei: Es muss nicht alles auf einmal passieren.
Ein guter Coach oder Therapeut wird dich in deinem Tempo begleiten – ohne Druck, aber mit Klarheit.
Wenn du merkst, dass du in dieser Spirale steckst, dann warte nicht, bis dein Körper die Notbremse zieht.
👉 Mach hier den Selbsttest: Bin ich ein People-Pleaser? oder lade dir hier gratis das PDF "5 Facts die du als People Pleaser unbedingt wissen solltest, um glücklich im Job zu sein" runter.
Ich bin Claudia, Coach, Mentorin und Gründerin der Claudia Strauss Academy. in der ich das YES-Prinzip entwickelt habe.
Seit über 20 Jahren begleite ich beruflich Menschen dabei, sich wieder glücklich und erfüllt zu fühlen – unabhängig von den äußeren Umständen, in denen sie gerade stecken.
Schon als Kind wollte ich, dass die Menschen um mich herum sich gut fühlen. Im Restaurant ging ich von Tisch zu Tisch und fragte die Gäste: „Hat es Ihnen geschmeckt?“ - nicht nur, weil mich das Essen interessierte, sondern weil ich wollte, dass sie zufrieden und glücklich nach Hause gehen.
Dieser Wunsch, Menschen in ihre Freude und ihre Kraft zu bringen, zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Egal ob ich Frauen begleitete, leichter Nein zu sagen oder in Unternehmen dazu beitrug, die Mitarbeiterzufriedenheit zu verbessern: Mein Ziel war immer das gleiche: Menschen zu zeigen, dass ihr Glück nicht von äußeren Umständen abhängt, auch wenn es so oft genau danach aussieht.
Aus meinen praktischen Erfahrungen ist dann auch das YES-Prinzip entstanden: YOUR EMPOWERED SELF ist mehr als eine Methode. Es ist eher eine Einstellung, eine Haltung und ein Weg, mit dem Menschen ihr eigenes Wohlbefinden aktiv selbst beeinflussen können, unabhängig davon, was um sie herum passiert.
Irgendwann hatte ich die geniale Idee, das YES-Prinzip mit einem Blog zu verbinden - eine Plattform, auf der ich Inspiration, praktische Tools und tiefgehende Impulse teile, damit du dich unabhängig von äußeren Umständen erfüllt und glücklich fühlen kannst.
Viel Freude beim Lesen, Stöbern und Erleben! Herzlichst, Claudia
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