
Fühlst du dich oft erschöpft und gestresst, gibst dir aber trotzdem selbst die Schuld?
Nach außen funktionierst du, erledigst deine Aufgaben, hältst durch.
Und innerlich führst du einen stillen Kampf gegen dich selbst.
Du bist müde, gönnst dir aber keine Pause – weil du glaubst, durchhalten zu müssen.
Du fühlst dich überfordert, sagst aber nichts – weil du keine Schwäche zeigen willst.
Und wenn es dir schlecht geht, suchst du den Fehler zuerst bei dir – weil du denkst, du müsstest dich einfach mehr anstrengen.
Viele Menschen leben genau so. Und viele denken dabei: Mit mir stimmt etwas nicht.
Was wäre, wenn nicht dein Job dein Feind ist?
Nicht deine Gefühle?
Und ganz sicher nicht du selbst?
Oft raubt uns nicht die äußere Situation die meiste Kraft,
sondern der innere Druck, den wir uns selbst machen.
Dieser innere Antreiber sagt:
Reiß dich zusammen.
Du müsstest stärker sein.
Andere schaffen das doch auch.
Und genau hier beginnt Selbstsabotage – leise, unauffällig, aber wirkungsvoll.
Viele Menschen glauben: Wenn ich mich nur noch mehr bemühe, wird es besser.
Doch häufig passiert das Gegenteil.
Je mehr du dich antreibst, desto erschöpfter wirst du.
Je härter du mit dir selbst bist, desto kleiner fühlst du dich.
Je öfter du über deine Grenzen gehst, desto weiter entfernst du dich von dir selbst.
Was du in diesem Moment brauchst, ist nicht noch mehr Druck.
Sondern mehr Verständnis für dich selbst.
Selbstsabotage zeigt sich oft nicht spektakulär, sondern ganz alltäglich.
Zum Beispiel durch Perfektionismus:
Der Glaube, nur dann wertvoll zu sein, wenn alles fehlerfrei ist.
Oder durch People Pleasing:
Du sagst Ja, obwohl du Nein meinst, um Erwartungen zu erfüllen und Konflikte zu vermeiden.
Oder durch ständige Selbstkritik:
Du erlaubst dir keine Pause, weil du denkst, du müsstest erst „besser“ werden.
Wenn du dich darin wiedererkennst, bist du nicht allein.
Und du bist nicht falsch.
Im christlichen Glauben geht es nicht darum, sich selbst permanent zu optimieren.
Jesus lädt nicht in ein Leben der Selbstüberforderung ein, sondern in ein Leben aus Beziehung.
Der Weg aus Selbstsabotage beginnt nicht mit einem großen Umbruch,
sondern mit kleinen inneren Entscheidungen, denn die Qualität deiner Entscheidungen bestimmen über die Qualität deines Lebens.
Der erste Schritt ist die Anerkennung:
Du bist nicht falsch, nur weil es gerade schwer ist.
Du bist nicht schwach, nur weil du zweifelst.
Und du bist nicht weniger wert, nur weil du an deine Grenzen kommst.
Die Wahrheit ist: Du bist wunderbar gemacht und ein von Gott gewolltes und geliebtes Wesen.
Der zweite Schritt ist, den Druck herauszunehmen.
Klarheit entsteht nicht durch Zwang, sondern durch Ruhe.
Erlaube dir Momente, in denen du nichts lösen musst.
In meiner Erfahrung zeigt sich der nächste Schritt besonders gerne dann, wenn du aufhörst, ihn zu erzwingen.
Der dritte Schritt ist, dich nicht zu isolieren oder dich komplett abzuschotten.
Du musst diesen Weg nicht allein gehen.
Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Mut und Selbstachtung.
Vielleicht ist heute nicht der Tag für große Entscheidungen.
Aber vielleicht ist heute der Tag, an dem du aufhörst, gegen dich selbst zu kämpfen.
Statt dich weiter zu sabotieren, darfst du beginnen, dir mit Mitgefühl zu begegnen.
Denn die Energie, die du in Selbstkritik steckst, fehlt dir an anderer Stelle.
Sie fehlt dir für innere Ruhe.
Für echte Klarheit.
Und für Veränderungen, die sich nicht nach Kampf, sondern nach Frieden anfühlen.
Wenn du den Eindruck hast, dass People Pleasing oder ähnliche Muster dich immer wieder in inneren Druck bringen, kann es hilfreich sein, genauer hinzuschauen.
👉 Kostenloser Selbsttest: „Bin ich ein People Pleaser?“
Nicht zur Bewertung, sondern zur ehrlichen Selbsterkenntnis – inklusive wertschätzender Auswertung.

Claudia Strauss Academy - Copyright 2023.
Datenschutzerklärung | Impressum
Auf dem Plasse 35 - 31675 Bückeburg - Deutschland